Henryk Lahola

Vor einer Woche kursierte in den russischen Medien eine schockierende Meldung über ein waghalsiges Manöver eines GRU-Offiziers (GRU – Militärischer Abschirmdienst der Russischen Föderation)! ---- Der GRU-Offizier zog sich die Militäruniform eines Oberleutnants der Armee der Ukrainischen Republik an und ging einfach „so nebenbei“ in den feindlichen Schützengraben. Dort auf der anderen Seite „amüsierte“ er sich prächtig und trank Tee mit Wodka bei einem „freundschaftlichen Plausch“ mit den dortigen (echten) ukrainischen Offizieren. Mit der Zustimmung eines „Kameraden“ aus der Wachmannschaft eines „geheimen“ ukrainischen Militärlagers – den er zuvor mit seinen Witzen zum Lachen gebracht hatte – nutzte er sogar dessen Kommunikationsgerät, um seiner angeblichen Ehefrau in Kiew eine SMS zu schicken. In Wirklichkeit schickte er keine SMS an seine Ehefrau, schon gar nicht an eine Ehefrau in Kiew, sondern übermittelte seinem Vorgesetzten die genauen Koordinaten des besagten „geheimen“ ukrainischen Militärlagers sowie der umliegenden militärischen Infrastruktur. Danach gab er das Kommunikationsgerät seinem „Freund“ zurück, bedankte sich für die Ausleihe, wünschte ihm noch viel Erfolg im Dienst und verschwand schließlich genauso unauffällig wieder, wie er gekommen war. Kurz darauf verwandelte die russische Armee das dortige „geheime“ ukrainische Militärlager sowie die gesamte umliegende militärische Infrastruktur des ukrainischen Feindes in einen einzigen großen und tiefen Krater.

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